Ideenfindung: Morphologische Matrix

Bei der morphologischen Matrix (nach Zwicky) wird das Problem in kleinere Einheiten aufgespalten und so analysiert. Dann wird für jedes Teilproblem eine Teillösung entwickelt wird, alle Teillösungen werden schliesslich zu einer Gesamtlösung kombiniert. Wie bei allen Methoden benennt man zunächst das Problem/Herausforderung und unterteilt es in Unterprobleme. Dafür schreibt man die Eigenschaften dieser Einheiten auf die linke Seite eines Blatt Papiers und erstellen auf der rechten Seite ein Raster, in das die entsprechenden Merkmale eingetragen werden.

Beispiel:
Ein neues Telefon soll entwickelt werden. Wie könnte es aussehen?

Die möglichen Eigenschaften eines Telefons werden analysiert und in die linke Spalte eingetragen. Zu jeder Eigenschaft werden passende Gedanken oder Ideen notiert. Auf diese Weise entsteht ein übersichtlich strukturiertes Raster, das eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten bietet.

Eigenschaft Lösungen
Material Holz, Kunststoff, Keramik, Bimsstein, Metall
Farbe Schwarz, weiss, braun, rot, grün, blau, bunt
Form Tischstation, Wandstation, Handy
Kombination Motiv klassisch, Disney-Figur, Uhr, Kugelschreiber
Signal Klingel, Summer, Gong, Lichtzeichen
Gewicht Schwer, mittel leicht, superleicht
Kabel Spiralkabel mit Einzug, ohne Kabel
Wählvorrichtung Drehscheibe, Drucktasten, Sensoren, Spracheingaben
Funktion Sprechen, Datenübertragung, Bildübertragung