Auf der Suche nach einer Lösung für ein Problem oder auch nach einer Idee kann man mit der Kuchen-Methode versuchen, diese Blockade zu lösen.
- Alle Zutaten werden eingekauft.
Auf einem grossen Notizzettel oder Plakat werden alle Informationen zum Problem gesammelt. Dabei werden sämtliche Gedanken, relevante Informationen sowie Inputs von anderen Personen notiert. Es wird empfohlen, alles niederzuschreiben, was in diesem Zusammenhang einfällt, da das Festhalten auf Papier den Kopf entlastet. - Die Zutaten werden zu einem Teig verarbeitet.
Zusammengehörige Informationen werden durch Linien oder Pfeile miteinander verknüpft, ohne dabei grossen Wert auf Struktur und Ordnung zu legen. Wichtige Elemente können markiert und unwichtige gestrichen werden. Fehlende Informationen können bei Bedarf ergänzt werden. Auf diese Weise entsteht eine Grundlage für die weiteren Überlegungen.
- Der Teig muss ruhen.
Der Notizzettel oder das Plakat wird zunächst beiseitegelegt, und die Aufmerksamkeit wird auf eine andere Tätigkeit gerichtet, die neue Gedanken anregen kann, wie beispielsweise ein Spaziergang, Sport oder ein Spiel.
- Die Hefe arbeitet im Teig und lässt ihn schliesslich aufgehen, sodass man ihn weiterverarbeiten und einen Kuchen daraus backen kann.
Das Unterbewusstsein verarbeitet die zuvor notierten Gedanken und liefert häufig unerwartete Lösungsvorschläge, die als Grundlage für die weitere Arbeit genutzt werden können. (Stangl W., 2020 – Ideenfindung)