Marketing-Automation – digitale Nuggets und die damit verbundenen Dramen

Gastautor: Bruno Birri 95 % der Projekte im Online-Marketing scheitern. Das sage nicht ich als Autor dieser Zeilen, das sagen die Internet-Marketer selber. Zugegeben, ich habe hier ein wenig aufgerundet. Einer spricht «nur» von 93.5 Prozent! Was sagen nun diese Zahlen aus? Vorerst überhaupt nichts, wenn nicht klar ist, worauf ich mit diesem Beitrag hinaus will. …

3 Comments for “Marketing-Automation – digitale Nuggets und die damit verbundenen Dramen”

says:

Oh ja, zu Anfang bin ich auch diesen Online-Marketern auf den Leim gegangen. Das hat sich alles so wunderbar einfach angehört…. bis man den Kurs gekauft hat. Die ersten Lektionen waren einfach und auch gut umzusetzen, doch dann ging es los…. mir fehlte einfach die Erfahrung und das technische Verständnis. Ich konnte das einfach nicht umsetzen und hätte noch viel, viel mehr Geld investieren müssen….
Aber das kennt wohl jeder, der versucht, sich im Internet ein Business aufzubauen. Nun, Jahre später, viel mehr Erfahrung später geht es jetzt so langsam los…. aber nix mit 134.578 Euro Umsatz in drei Tagen 🙁 ….. mühsam, langsam aber dafür mit viel Herzblut für meine Leser….
Danke für diesen tollen Artikel, lieber Bruno

says:

Ich denke, das ist der Schlüssel zum Erfolg im Web: Dranbleiben. Durchhalten. Nicht aufgeben und vor allem: Es aushalten, wenn es nicht sofort läuft. Die meisten geben zu früh auf und ändern die Strategien bevor diese überhaupt eine Chance hatte, zu greifen.

Gerade das Aushalten ist eine grosse Herausforderung. Hinzu kommt, dass man mit den richtigen Leuten umgeben sein muss.

Dann, das sollte man auch beachten: Authentisch sein. Nicht dieses Kriegsgeschrei mitmachen und ganz serös die Sache – teilweise über Jahre – aufbauen.

Viel Erfolg, beim Durchhalten.

says:

Voll ins Positionierungs-Schwarze getroffen. Ich erlebe es in Gesprächen auch immer wieder, dass das Alleinstellungsmerkmal bei den KMUs oft unklar ist. Ich tappe ja selbst in diese Falle immer wieder.

Die Marketingangebote im Internet sind so unendlich, die Newsletter-Eingänge fressen Zeit und somit ist der Fremd-Suggestion Tür und Tor geöffnet. Die natürliche (Neu)Gier des Menschen bietet Einfallstore, wo man kein Troja-Pferd mehr braucht.

Kein Online-Kurs kann eine Beratung ersetzen. Die Weiterentwicklung geht am besten in gemeinsamen Gesprächen, ob telefonisch, per Video-Konferenz oder im persönlichen Gespräch.

Mir scheint es manchmal, dass im digitalen Zeitalter die Menschen verlernen sich zu unterhalten. „Glasplatten-Kommunikation“ führt vielleicht zu mehr Konversion. Menschliche Kommunikation führt garantiert zu mehr Persönlichkeit.

Hinzu kommt die menschliche natürliche Gier immer schneller, höher, weiter … zum Burn Out, getrieben von Zahlen und Daten.

Wenn Gier zur Neugier auf neues interessantes, die eigene persönliche Weiterentwicklung im Interesse des Unternehmens und der Menschen wird … vielleicht begeben wir uns dann wieder in eine bessere Richtung.

Positionierung ist knallharte Hirn-Arbeit. Und wenn das Gehirn im Ruhezustand schon etwa 20% Energie braucht, dann können oder wollen Menschen diese Energie nicht aufbringen. Wenn die Energie des Körpers wegen Zahnschmerzen schwindet, gehen Menschen zum Zahnarzt. Sie finden aber oft weniger den Weg zu einem Berater, dem erstmal am Anfang Konversionraten völlig am Arsch vorbei gehen.

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Kaltakquise war gestern. Kunden digital gewinnen!

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1 Comment for “Kaltakquise war gestern. Kunden digital gewinnen!”

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1 Comment for “Frustrierte Kunden in einer digitalen Welt”

Roman S.

says:

Wie wahr! Ich persönlich stelle dies als End-Konsumenten auch immer mehr fest. Plattformen machen Versprechen, die teilweise nicht eingehalten werden, wie z.B. Lieferfristen. Der Shop zeigt eine hohe Lagerverfügbarkeit an, bestellt man, so kann es plötzlich Wochen für die Lieferung dauern. Oder es werden (automatisch) Lieferdaten (Eintreffdaten) angegeben und in Tat und Wahrheit dauert es dann plötzlich 1 Woche länger. Mit der Automatisierung (Bestätigung der Bestellung usw) geht alles flott von statten, aber wenn man dann ein Frage hat, möchte man ja nicht wirklich mit einem Bot sprechen oder gar keine Kontaktmöglichkeiten vorfinden.
Kein Wunder, dass ein Retour-Trend in gewissen Branchen spürbar ist, wie bei den Reisebüros.

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