D.I.N.K.

= Double Income No Kids (= doppeltes Einkommen, keine Kinder)

Unter dem Begriff DINK versteht man eine Kundensegmentierung, welches Paare bezeichnet, welche zwischen 25-45 Jahre alt sind, welche noch keine Kinder haben oder kinderlos bleiben wollen.

Da beide Paare berufstätig sind, verfügen sie über ein entsprechend hohes (doppeltes) Einkommen und gelten aus Sicht des Marketings als interessante Zielgruppe.

Siehe auch: H.E.N.R.Y.’s
Siehe auch: Smobies

H.E.N.R.Y.

= High Earners, Not Rich Yet (= gut verdienend, (noch) nicht reich)

Unter dem Begriff HENRY versteht man eine Kundensegmentierung, welches Menschen sind, die zwischen CHF 100’000 bis 250’000 pro Jahr verdienen, aber sich trotzdem «pleite» fühlen.

Besonders viele HENRY’s sind dabei in der Generation der Millennials. Sie zeichnen sich durch einen relativ luxuriösen Lebensstil aus, den sie auch gegen Aussen zeigen.  Dabei übernachten sie gerne in Luxus- und Designer-Hotels, shoppen gerne, verfügen über ein Fitness-Abo, haben vielfach zwei Wohnsitze, machen gerne Kurzferien oder konsumieren andersweitige Luxus-Produkte oder Dienstleistungen.

Da das meiste Einkommen verkonsumiert wird, besitzt das Kundensegment HENRY über wenig Ersparnisse, obwohl sie ein überdurchschnittliches Einkommen erzielen.

Siehe auch: D.I.N.K.’s
Siehe auch: Smobies

RQ = Robotics Quotient

= Robotik Quotient

Unter dem Begriff «Robotics Quotient» (RQ) versteht man die Messung der Fähigkeit von Einzelpersonen oder Unternehmen, sich an automatisierte Prozesse von Roboter anzupassen, um mit ihnen zusammenzuarbeiten oder Geschäftsergebnisse zu generieren. Oder vereinfacht ausgedrückt, wie geht der Mensch mit der Maschine (Robotik) um.

Die Robotik revolutioniert den Arbeitsplatz des Menschen. Der RQ misst die Fähigkeit mit Robotern* effektiv zusammen zu arbeiten, denn dies wird schon bald eine wichtige Fähigkeit sein

Die RQ besteht aus 39 Kriterien und wurde von Forrester Research entwickelt.

* = dies umfasst Software wie Robotik-Prozessautomatisierung, KI (Künstliche Intelligenz), physische Robotik und verwandte Systeme.

Flywheel Effect

= Schwungrad Effekt

Unter dem Begriff «Flywheel Effect» versteht man einen Management-Strategieansatz von Jim Collins (Strategie-Berater und Buchautor). Der Strategieansatz beschreibt, in der Analogie zu einem Schwungrad, der massiv notwendige Kraftakt des Managements in einem Unternehmen um Neues anzustossen (vergleichbar mit der notwendigen Energie um ein Schwungrad in Bewegung zu setzen). Ist das Schwungrad in Bewegung, so reicht bereits eine geringe weitere Energie um das Schwungrad zu beschleunigen, so entwickelt sich eine Eigendynamik im Unternehmen (Phänomen eines sich selbst verstärkenden Zyklusses).

Amazon verwendet u.a. diesen Strategieansatz.

Buch zum Flywheel Effect: Good to Great von Jim Collins

Everywhere-Commerce

Unter dem Begriff Everywhere-Commerce versteht man die Perfektionierung des Multi-Channel-Marketings, indem alle denkbaren und möglichen Absatzkanäle bearbeitet werden. Dies beinhaltet die klassischen offline Absatzkanäle (Detailhandel, Grosshandel, Fachgeschäfte, Versandhandel usw. ) wie aber auch alle online Absatzkanäle (E-Commerce, F-Commerce (=Facebook-Commerce), Social-Commerce, M-Commerce (= Mobil Commerce) usw).

No-Line-Commerce

Unter dem Begriff No-Line-Commerce versteht man die höchste Entwicklungsstufe im E-Commerce Bereich, d.h. alle vorhandenen Vertriebskanäle (online, wie offline) sind Marketingmässig (u.a. informationstechnisch) miteinander vernetzt und bilden für den User und Konsumenten ein Gesamtbild der angebotenen Marktleistung.

Der User oder der Konsument sucht für sich den einfachsten, effizientesten und bequemsten Weg innerhalb der angebotenen Vertriebskanäle, ob dies nun online oder offline ist. Zugangswege können z.B. online über das Internet und dem Smartphone sein, oder offline (weil der User im Bahnhofshopping steht) das stationäre Verkaufsgeschäft vor Ort.

WOL = Working out Loud

= laut trainieren

Unter dem Begriff WOL versteht man eine Methode die helfen soll, dass Teams sich austauschen und mit anderen kooperieren. Die Methode wurde von John Stepper in seinem Buch «Working out loud – for a better career an life» von 2015 publiziert.

WOL besteht aus den folgenden fünf Kernelementen:

  1. Relationship (= Beziehungen)
    Interdisziplinäre Teams und deren Feedback helfen, die eigene Arbeit und Resultate laufend zu verbessern.
  2. Generosity (= Grosszügigkeit)
    Hilfe und Unterstützung anderen Teammitgliedern anzubieten, ist die Basis zu einer intensiveren persönlichen Vernetzung.
  3. Visible work (= sichtbare Arbeit)
    Das eigene Wissen, die Leistungen und Arbeit sichtbarer machen, so erhöht man seine persönliche Wirkung und Reichweite.
  4. Growth Mindest (= Wachstumsmentalität)
    In einem interdisziplinären Team kann man durch Neugier und Offenheit gemeinsam wachsen, indem man gemeinsam die eigene Komfortzone verlässt.
  5. Purposeful Discovery (= gezielte Entdeckungen)
    Durch das gemeinsame Zusammenarbeiten in einem interdisziplinären Team kann erst das volle Potenzial des Teams oder Unternehmens ausgeschöpft werden.

Der Kern der Methode von John Stepper ist ein zwölfwöchiges Programm, das WOL-Circle mit den entsprechenden Circle Guides.