Einkaufshilfen

Unter dem Begriff «Einkaufshilfen» versteht man Informationsquellen, die Auskunft über ein Produkt oder Dienstleistung geben und dadurch als Hilfe für eine Kaufentscheidung des Kunden herangezogen werden.

Darunter fallen objektive Produkteigenschaften, den Dienstleistungsumfang eines Produktes, die dazugehörigen Gesetze und Richtlinien usw. (z.B. Gütezeichen, EN-Kennzeichnung (DIN-Normen), Verbandszeichen, Handelsklassen usw.).

Backend

= Rückseite / hinteres Ende

Unter dem Begriff «Backend» (Back End / Back-End) versteht man den Teil eines IT-Systems oder der Software, welche für den User nicht sichtbar ist, bzw. sich mit der Verarbeitung von Daten im Hintergrund beschäftigt.

Im Backend werden die Funktionen einer Software programmiert und festgelegt.

Beispiel: Bei einem CMS besteht das Backend aus der Programmierung der Webseite und der Erstellung des Designs. Die dazu notwendigen Datenbanken mit Texten und Bilder gehören ebenso zum Backend. Dieser Inhalt der Daten wird im Frontend dargestellt (die sichtbare Seite der Webseite).

Frontend

= Vorderseite / vorderes Ende

Unter dem Begriff «Frontend» (Front End / Front-End) versteht man den Teil eines IT-Systems oder der Software, welcher für den User sichtbar ist, bzw. die Oberfläche des IT-Systems oder Software.

Frontend ist die sichtbare Oberfläche einer Software und den Teil über den der User Dinge eingeben kann.

Beispiel: Bei einem CMS besteht das Frontend aus allen sichtbaren Inhalte mit dem Design, den Texten, den Bildern usw. der Webseite. Erst das Backend ermöglicht, mit der nicht sichtbaren Seite der Webseite, die gewünschte sichtbare Darstellung.

Silent Commerce

= stiller Handel

Unter dem Begriff «Silent Commerce» versteht man den elektronischen, digitalen Handel (Ausführung von Geschäftstransaktionen) zwischen elektronischen Geräten (Multiagentsysteme = Maschine-zu-Maschine), ohne Eingriff eines Menschen.

Bei «Silent Commerce» bestellt die Maschine (z.B. der Kühlschrank, die Kaffeemaschine, die Waschmaschine usw.) beim entsprechenden Lieferanten den notwendigen Nachschub (sobald die Mindestmenge erreicht wurde) und wickelt den gesamten Auftrag (Bestellung, Lieferung, Rechnung, Bezahlung) automatisch elektronisch, digital ab.

Siehe auch: digitale Verbindungsmuster

M-Commerce

= Mobile Commerce

Unter dem Begriff «M-Commerce» versteht man den elektronischen, digitalen Handel (Ausführung von Geschäftstransaktionen) mittels mobilen, internetfähigen Geräten (wie z.B. Smartphone, Tablets usw.).

Amazon Dash Cart

= digitaler Amazon Einkaufswagen

Bis Ende 2020 möchte Amazon einen smarten (digitalen) Einkaufswagen für die Einkäufe im stationären Amazon-Supermarkt im kalifornischen Woodland Hills betreiben.

Der Kunde meldet sich beim Eintritt in den Supermarkt an, nimmt sich einen freien Amazon Dash Cart, legt sich die gewünschten Artikel in den Einkauswagen und fährt mit dem Einkaufswagen aus dem Supermarkt. Beim Rausfahren (im Checkout-Bereich) werden die in den Einkaufswagen gelegten Produkte automatisch abgebucht und die Waren dem Konto oder der Kreditkarte belastet.

Der Einkaufswagen wird mit Sensoren (Waage), mehreren Kameras, einem Bildschirm (Anzeige der Käufe, Shoppingliste) und einem Handscanner ausgerüstet sein. So können Artikel erkannt und mittels Software (Algorithmen) klar zugeordnet werden. Mit dem Handscanner können gegebenenfalls Rabattbons eingereicht werden. Der smarte Einkaufswagen ist mit Alexa verbunden, so kann die digitale Einkaufsliste angezeigt werden oder Vorschläge unterbreitet werden.

Link zur Beschreibung des Amazon Dash Cart: Amazon Dash Cart

4C-Net-Business-Modell

2002 haben Wirtz & Becker in ihrer Arbeit das 4C-Net-Business-Modell für das E-Business beschrieben und dabei die folgenden vier Basis-Geschäftsmodelltypen

  • Content
  • Commerce
  • Context
  • und Connection

für das E-Business beschrieben. 2013 wurden die 4 C’s durch Afuah & Tucci noch durch das Element

  • Coordination

ergänzt. Daraus entstand das 5C-Net-Business-Modell.

Grafik mit den fünf digitalen Geschäftsmodellen

Weitere Infos unter dem Blog-Beitrag: 5 Geschäftsmodelltypen der digitalen Welt

Reverse Engineering

= umgekehrte Entwicklung/Konstruktion

Unter dem Begriffs «Reverse Engineering» versteht man aus einem bestehenden Produkt oder System die Konstruktionselemente zu extrahieren. Also eine Kopie des vorhandenen Produktes als Planzeichnung zu erstellen. Es geht dabei um eine 1:1-Kopie des vorhandenen Produktes.

In der Maschinenindustrie (Formenbau für Gussteile) ist dies aber eine praktizierte Methode um die Gussformen den Konstruktionsplänen anzupassen.