Smombies

Smombies = Wortkombination von Smartphone und Zombie

Unter dem Begriff Smombies versteht man User, welche einen ständigen Blick auf ihr Smartphone haben und dadurch ihre nächste Umgebung (andere Menschen, Arbeit, Verkehr usw) nicht mehr bewusst wahrnehmen.

Konsum und Kaufverhalten
Das Konsum- und Kaufverhalten verändert sich durch die Digitalisierung
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Die Smartphone-Nutzungszeiten von Smombies beträgt meistens deutlich über 5 Stunden pro Tag.

Gemäss einer Studie von der ZHAW (Stand März 2019) besitzen bereits 25% der Kinder im Alter von 6 und 7 Jahren ein Smartphone, der Smartphone-Besitz steigt danach kontinuierlich an,  8 und 9 Jährige mit 48%, 10 bis und mit 12 Jährige mit 92%.

Siehe auch folgende Links:

– Generation Silent, Baby Boomer, X, Y, Z

Generation Digital Natives

Begriff Phubbling

 

DOOH

= Digital-out-of-Home (= digitale Aussenwerbung)

Unter dem Begriff versteht man digitale Werbung mittels Bildschirmen im öffentlichen Aussenbereich.
Dabei handelt es sich um digitale Bildschirmwerbung im Bereich von Airports, Autobahnraststätten, Bahnhöfen, Shoppingcenters, Supermärkten, Taxis, Kinos, Restaurants uvm.

Employability

= langfristige Beschäftigungsfähigkeit

Unter dem Begriff Employability versteht man die langfristige Beschäftigungs- und Arbeitsmarktfähigkeit eines Arbeitnehmers im Arbeits- und Berufsleben. Die Beschäftigungs- und Arbeitsmarktfähigkeit ist das Resultat aus dem vom Arbeitnehmer mitgebrachten (fachliche, soziale, methodische und persönliche) Kompetenzen und den gestellten Anforderungen des Marktes und der Arbeitswelt.
Unter diesen Begriff fallen u.a. auch die Begriffe «lebenslanges Lernen», «Unlearning», «Agilität» oder auch «Arbeitsmarktfitness».

Arbeitnehmer, welche eine ausgeprägte «Team- und Kommunikationsfähigkeit», «flexibel und offen für Neues», «lernt permanent dazu», «übernimmt Verantwortung» oder «ergreift eigenständig die Initiative» sind, weisen eine hohe Beschäftigungsfähigkeit auf.

Instrumente der Marketing Automation

In der Marketing-Automation wird nach den folgenden Instrumente unterschieden:

Instrumente Marketing-Automation
Instrumente der Marketing Automation
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Die Marketing-Automation ist wie folgt aufgebaut:

Uebersicht Marketing-Automation
Uebersicht Marketing-Automation, mit Lead-Generierung, Marketing Data Base, Content, Automatisierung, Lead Nurturing, Lead Scoring, Lead Routing
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Customer Lifetime Value

= Kundenlebenszyklus-Wert / Kundenwert

Unter dem Begriff Customer Lifetime Value versteht man eine betriebswirtschaftliche Messgrösse, welche den finanziellen Wert (Deckungsbeitrag) eines Kunden, bezogen auf das gesamte Kundenleben, darstellt.
Customer Lifetime Value ist ein Durchschnittswert, da er einerseits den vergangenen (historischen) Ertrag, aber andererseits auch den zukünftigen Umsatz (Kundenpotenzial) berücksichtigt.
Geht es darum, durch eine gute Kundenpflege eine langfristige Kundenbeziehung zu erhalten, spricht man vom Customer Lifetime Value. Dieser Wert beschreibt also den kumulierten Ertrag, den ein Kunde über die ganze Zeit generiert, in der sie eine Beziehung zu dem Unternehmen pflegt und in Zukunft potentiell pflegen wird.

Warmakquise

Unter dem Begriff der Warmakquise versteht man eine Kontaktaufnahme eines bereits direkten oder indirekt bekannten Kunden, wobei aber noch keine richtigen Geschäftsbeziehungen aufgebaut wurden. Diese Art der Kundengewinnung ist deutlich effizienter als die Kaltakquise, da bereits ein Vertrauen der Kunden gegenüber dem Verkäufer besteht.

Kaltakquise

Unter dem Begriff der Kaltakquise versteht man eine Kontaktaufnahme zu möglichen potenziellen Kunden ohne dass vorhergehende Geschäftsbeziehungen bestanden haben oder ohne das eine Einwilligung des Kunden erfolgt ist. Für gewöhnlich werden bei der Kaltakquise die Form der «Kaltanrufe» genutzt.

Erfahrungsgemäss wird die Kaltakquise nach wie vor im B2B-Bereich in vielen klassischen Unternehmen angewandt. Dem Aussendienst werden klar Vorgaben gemacht, so und so viele Neukunden zu gewinnen. Dies kann er nur erreichen, wenn er aus seiner Kunden-Datenliste (Karteikarte, CRM-Datenbank o.ä.) oder von zugekauften Datenlisten eines Adressbrokers seine Nichtkunden evaluiert und diese angeht. Er macht dies, indem er einen Anruf beim entsprechenden Unternehmen tätig und sich zur richtigen Kontaktperson durchfragt. Selbstverständlich kann er auch vor Ort beim potenziellen Kunden ein Kaltbesuch machen und seine Visitenkarte am Empfang deponieren oder sich beim Empfang für die richtige Kontaktperson durchfragen. Der Erfolg eines solchen Vorgehens ist eher bescheiden, da Kunden heutzutage gegenüber dieser Art der Akquise viele Vorbehalte haben und sich ablehnend Verhalten.
Gemäss einer Studie des deutschen Callcenter-Verbands aus dem Jahre 2015, ist bloss 1 Anruf auf 100 bei einer Kaltakquise erfolgreich.

Predictive Analytics

= vorausschauende Analytics

Unter dem Begriff Predictive Analytics versteht man ein Verfahren, das vorhandene Daten (Big Data, Data Lake, Data Mining) nutzt, um zukünftige Entwicklungen, Trends oder Erreignisse zu prognostizieren.

Hierzu werden grosse Datenmengen durch einen analytischen, statistischen Prozess ausgewertet, um daraus Muster, Strukturen, Verknüpfungen, Vernetzungen oder Zusammenhänge zu erkennen. Aus den Resultaten lassen sich dann Trends und somit auch Prognosen ableiten.
Predictive Analytics wird u.a. in der Marketing-Automation eingesetzt, um so einem potentiellen Interessenten zum richtigen Zeitpunkt das gewünschte Produkt anzubieten, das er mit hoher Wahrscheinlichkeit kaufen möchte.